Richard Kuhl wurde am 26.05.1891 in Unsleben geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Unsleben, Krasniczyn, KZ Dachau, Raum Lublin, Mittelstreu. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kuhl Frieda geb. Klein.
Seine Kinder waren Kuhl Leo (03.05.1924–1942), Kuhl Hermann (15.03.1933–1942) und Kuhl Klara (16.08.1922–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Richard Kuhl wurde am 26. Mai 1891 in Unsleben geboren und war von Beruf Metzger. Während des Ersten Weltkriegs diente er als Soldat. Richard heiratete Frieda Klein aus Mittelstreu und wurde Vater von drei Kindern: Klara (1922), Leo (1924) und Hermann (1933). Die Familie lebte zunächst in Mittelstreu, ab 1933 in Unsleben im Haus Nr. 19. Während des Novemberpogroms 1938 wurde Richard Kuhl festgenommen und bis Anfang Dezember im KZ Dachau eingesperrt. Im Juni 1939 wurde er gezwungen, sein Anwesen an die Bayerische Bauernsiedlung mit Sitz in München zu verkaufen. Am 25. April 1942 wurden Richard Kuhl, seine Frau und seine drei Kinder von Würzburg aus in das Zwischenlager Krasniczyn im besetzten Ostpolen deportiert. Sie wurden wahrscheinlich noch im selben Jahr dort oder in einem der Vernichtungslager im Raum Lublin ermordet.