Isidor Isaak Finke (1890 - 1942)

Isidor Isaak Finke wurde am 21.03.1890 in Theilheim (Waigolshausen) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Theilheim, Krasniczyn, Raum Lublin, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Finke Emma geb. Freimann.

Sein Kind war Finke Anneliese (31.03.1923–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Isidor Isaak Finke wurde am 21. März 1890 in Theilheim geboren. Seine Eltern waren der Viehhändler Pfeifer Finke und Sophie, geb. Strauß. Auch er arbeite als Viehhändler. Isidor heiratete Emma Freimann. Das Paar lebte in Theilheim und bekam 1921 und 1923 die Töchter Marga und Anneliese. Am 25. April 1942 wurde Isidor Finke mit seiner Frau und seiner Tochter Anneliese nach Krasniczyn deportiert. Sie wurden noch vor Jahresende dort oder in einem der Vernichtungslager im Raum Lublin ermordet. Marga gelang nach 1935 die Emigration in die USA. Seine Mutter Sophie musste im April 1942 von Theilheim nach Würzburg ziehen und wurde im September desselben Jahres nach Theresienstadt deportiert und dort ermordet. Vater Pfeifer starb bereits im November 1934 in Theilheim. Isidors Schwester Bertha Vorchheimer, die in Theilheim verheiratet war, wurde mit Teilen ihrer Familie im selben Transport wie ihr Bruder nach Krasniczyn deportiert und ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.