Max Klau wurde am 12.10.1890 in Theilheim (Waigolshausen) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Theilheim, Krasniczyn, Raum Lublin, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Klau Irma geb. Baumblatt.
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Max Klau kam am 12. Oktober 1890 in Theilheim als Sohn des Viehhändlers Elieser Klau und der Regina, geb. Frank, zur Welt. Der Landwirt heiratete die ebenfalls aus Theilheim stammende Irma Baumblatt, mit der er zwei Kinder hatte: Anny wurde 1921 und Kurt 1923 geboren. Beide Kinder scheinen die Shoa überlebt zu haben. Max Klau war Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde in Theilheim (Stand 15.12.1935). Am 25. April 1942 wurde er mit seiner Frau über Würzburg nach Krasniczyn deportiert. Für den Transport wurde er als Ordner eingeteilt und war für die 31 aus Theilheim stammenden Personen verantwortlich. Alle Angehörigen dieser Deportation wurden noch 1942 im Raum Lublin ermordet. Vater Elieser war 1938 in Theilheim verstorben und Mutter Regina Klau, die seit April 1942 in Würzburg gelebt hatte, wurde im September desselben Jahres nach Theresienstadt deportiert und kam ebenfalls ums Leben.