Hillel Wolf Sondheimer wurde am 18.10.1749 in Sontheim (Heilbronn) geboren und lebte in Sontheim, Aschaffenburg, Fürth.
Seine Eltern waren Sondheimer Rebecka.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Sondheimer Frommet geb. Bamberger.
Er starb am 02.03.1832 in Aschaffenburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Geboren in Sontheim, Rabbinatsassessoer in Fürth, ab 1787 Rabbiner in Aschaffenburg. [1012]. Für zum Militärdienst eingerückte acht Juden, die nicht in der Kaserne essen wollten, übernahmen er und diverse weitere Mitglieder der jüdischen Gemeinde Aschaffenburg deren Verpflegung. Durch Vereinbarung vom 27.9.1820 wurde geregelt, für wieviele Tage jedes Mitglied die Verpflegung eines Soldaten zu übernehmen hatte. [1012] Verstarb 1832 nach rund 45 Jahren im Amt in Aschaffenburg [1001][1012][1154]. Wurde am Sonntag den 4.3.1832 auf dem Distriktsfriedhof beerdigt. An der Beerdigung nahmen sämtliche hiesigen Gemeindemitglieder und deren Familien teil, sowie zahlreiche Vertreter der Bezirksgemeinden Damm, Goldbach, Hösbach, Schöllkrippen, Obernau, Sulzbach, Kleinwallstadt, Hofstetten, Hausen, Eschau, Sommerau, Hobbach, Grossostheim, Grosswallstadt, Niedernberg, Mömlingen, Pflaumheim, Kleinostheim, Hörstein, Wasserlos und Alzenau. Trauerreden hielten: Hayum Hecht, Vorstandsmitglied der Gemeinde Aschaffenburg, Gabriel Hirsch Lippmann, damals Rabbinatscandidat aus Memmelsdorf und David Levi aus Fürth Nachfolger wurde Gabriel Leo Neuburger. [1012].