Florchen Adler geb. Langgut wurde am 07.09.1889 in Trappstadt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schonungen, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Trappstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Adler Max.
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Florchen Adler war die Tochter des Viehhändlers Aaron Langgut und seiner Frau Fanny, geb. Kleemann, in Trappstadt. Sie heiratete ihren Mann Max Adler im Jahre 1912, mit dem sie im September 1915 den Sohn Justin Heinz bekam. Die Familie wohnte in Schonungen in der damaligen Hausnummer 74, heute Kleine Gasse 1. Ihr Mann war gelernter Metzger und lebte vom Viehhandel. Im Juli 1937 zogen ihre Mutter Fanny Langgut (geb. 18. Nov. 1857 Oberlauringen) und ihre ledige Schwester Bertha Langgut zu ihr und ihrer Familie. Sie, ihr Mann und die Schwester mussten sich am 22. April 1942 nach Würzburg in den Platz'schen Garten begeben. Dort wurden umfangreiche Gegenstände aus ihrem Besitz abgenommen. Drei Tage später wurden sie über Krasnystaw nach Krasniczyn deportiert und dort im Raum Lublin ermordet. Ihre Mutter Fanny Langgut zog am 6. Mai 1942 nach Würzburg ins Altersheim und starb dort am 18. August 1942. Ihr Grab ist auf dem jüdischen Friedhof in Würzburg. Florchens Sohn Justin Heinz Adler konnte am 19. April 1939 von Hamburg in die USA emigrieren. Er kam am 27. April 1939 in New York an und lebte 1980 in Youngstown/Ohio. Sein Sohn bzw. Florchens Enkel soll ca. 1978 Schonungen besucht haben. Verwendete Quellen: Standesamt Trappstadt, Geburtsreg., 3. Aug. 2010; Standesamt Schonungen, Geburtsreg.; Befragung R. Spörlein, Schonungen, 4. Aug. 2010 und Dez. 2011; Gemeindearchiv Schonungen; Staatsarchiv Würzburg, Gestapo 18876; jüd. Gemeinde Würzburg, Telefonat 11. Dez. 2008; ancestry, Passagierliste.