Jakob Salomon (1898 - 1942)

Jakob Salomon wurde am 18.07.1898 in Treis-Karden geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Treis, Köln, Coburg, Schweinfurt, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Wiesbaden. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Salomon Martha geb. Wolf, die Ehe wurde am 17.07.1932 in Sinzing geschlossen.

Seine Kinder waren Salomon Ruth (09.10.1934–1942) und Salomon Ilse (22.10.1933–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Jakob Salomon war wie sein Vater Simon Metzger und betrieb einen Viehhandel. Die Mutter Bertha, geb. Baruch, starb im Dezember 1936, der Vater vier Monate später. Jakob Salomon heiratete im Jahre 1932 seine Frau Martha Wolf. Die Tochter Ilse wurde im Oktober 1933 in Köln geboren und Helga Ruth ein Jahr später in Treis. Helga wurde aber immer nur Ruth gerufen. Die Familie lebte in Treis an der Mosel. Im Mai 1938 wollte Herr Salomon das Haus an Herrn Kalfels verkaufen, weil er kein Parteigenosse war. Nachdem der Kaufvertrag am 1. Dezember 1938 zustandekam, wohnten die Salomons noch am 31. Januar 1939 in ihrem ehemaligen Haus. Die Nachbarschaft hatte die Familie Salomon unterstützt. Seit Februar 1940 waren sie in der Sammelunterkunft in der Rückertstr. 17 in Schweinfurt wohnhaft. Später war Jakob Salomon Hilfsarbeiter in einer Malzfabrik. Am 22. April 1942 kam die Familie nach Würzburg. Drei Tage später wurden die Salomons nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. Jakob Salomons Geschwister Adolf und Regina Lehmann mit Ehemann wurden ebenfalls deportiert.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.