Isidor Schulchan (1888 - 1942)

Isidor Schulchan wurde am 15.01.1888 in Krakau geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Krakau, Schweinfurt, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Isidor Schulchan erscheint auf der Deportationsliste, der Abmeldung der Mitglieder der jüdischen Kultusgemeinde Schweinfurt und einer erhalten gebliebenen Seite der Häuserkartei des Anwesens Rückertstr. 17, einer Sammelunterkunft. Es ist auch kein Einzugsdatum eingetragen, obwohl ein Feld dafür vorgesehen ist. Im letzten Adressbuch (1938) vor Kriegsende, einer am 17. November 1938 erstellten Liste sogenannter jüdischer Haushaltungsvorstände und in der Volkszählungsliste vom Mai 1939 ist er nicht vermerkt. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass der Zuzug nach Schweinfurt frühestens im Monat Juni 1939 erfolgt sein kann. Am 22. April 1942 musste er nach Würzburg und wurde von dort aus am 25. April 1942 nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. Weil Isidor Schulchan staatenlos war, händigte ihm ein Gerichtsvollzieher des Amtsgerichts Würzburg davor eine Erklärung über den Verfall seines Vermögens zu Gunsten des Deutschen Reiches aus.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.