Karoline (Lina) Rosenfelder geb. Loewenthal (1867 - 1944)

Karoline (Lina) Rosenfelder geb. Loewenthal wurde am 27.10.1867 in Bad Kissingen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bad Kissingen, München, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Loewenthal Abraham und Loewenthal Elkomea geb. Willich.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenfelder Nathan, die Ehe wurde am 18.08.1890 in Würzburg geschlossen.

Sie starb am 24.04.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Karoline (Lina) Rosenfelder, geb. Loewenthal, wuchs in der Familie des Kaufmanns Abraham Loewenthal und Elkomea geb. Willich in Bad Kissingen auf. [1024][1003] Kurz vor ihrer Heirat in Würzburg mit Nathan Rosenfelder, zog sie nach München, wo sie bis zu ihrer Deportation nach Theresienstadt lebte. [1024][1078][1003] Karoline vermietete einige Zimmer in ihrer Wohnung. Im Herbst 1936 wurde die bereits verwitwete Karoline zu einer Geldstrafe von 100 Mark verurteilt, da sie eine nichtjüdische Hausangestellte beschäftigt hatte. Nachdem sie Einspruch einlegte, wurde die Geldstrafe um die Hälfte gemindert. [1024] Am 24.06.1942 wurde sie von ihrer letzten Unterkunft im Judenlager Milbertshofen in der Knorrstr. 148 in München ins Theresienstadt deportiert. Dort kam sie am 26.04.1944 an den Folgen von Hunger-Typhus um. [1003][1024][1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.