Rosa Holländer geb. Reich wurde am 17.12.1878 in Zeitlofs geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Zeitlofs, Arnstein, Krumbach (Schwaben), München, Kowno. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Reich Max (1926) und Reich (verw. Adler) Jeanette geb. Oppenheimer (29.09.1931).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Holländer Hermann.
Ihre Kinder waren Stern Clara geb. Holländer (05.08.1908–14.09.1974), Holländer Rita (10.06.1913–25.11.1941), Holländer Samuel (Sally) (1904–17.09.1952) und Holländer Moritz (1906–16.02.1981).
Sie starb am 25.11.1941 in Kaunas.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Holländer geb. Reich wuchs in der streng orthodoxen Kaufmannsfamilie Max und Jeanette Reich in Zeitlofs, Kreis Brückenau, auf. Der Vater war bis zu seinem Tod Vorsitzender der Israelitischen Gemeinde in Zeitlofs und fungierte dort als Kantor und Schofarbläser. [1024] Rosa heiratete den aus Arnstein (Main-Spessart-Kreis) stammenden Hermann Holländer und lebte dort mit ihm und ihren vier Kindern. 1925 verstarb ihr Ehemann Hermann erst 48jährig. [1023][1066] 1938 verließ Rosa Arnstein, den Heimatort ihres Mannes, und zog nach München und Krumbach, wo auch ihre Schwester Regina Adler wohnte [1003][1024]. Vom IKG Altenheim, Klenzestr. 4, in München wurde Rosa am 20. November 1941 nach Kowno (Kauen) deportiert und dort am 25.11.1941 ermordet [1003][1024].