Abraham Süßer (1837)

Abraham Süßer und lebte in Laudenbach bei Karlstadt.

Seine Kinder waren Strauß Bremla geb. Süßer (09.12.1817) und Süßer Benjamin (1804).

Er starb am 2.2.1837, 02.02.1837 in Laudenbach bei Karlstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Der Handelsjude Abraham Süßer steht in Laudenbach unter herrschaftlichem Schutz. Er wohnt in Hausnummer 71. Er stirbt am 2. Februar 1837 an einer Entzündung. Die Beerdigung ist am 3. Februar 1837. [1108] (StAW: Jüdisches Standesregister Laudenbach 67) Abraham Süßer ist im Jahre 1802 aus Steinbach nach Laudenbach gezogen. Sein späterer Schwiegervater Löw Schmuhl (Strauß), ein juliusspitälischer Schutzjude von Laudenbach, bittet für ihn und seine Tochter Jette um fürstbischöflichen Schutz. Im Jahre 1802 bekommt er seine Schutzstelle als Fürstlicher und Kurfürstlicher Schutzjudeu nd heiratet seine Ehefrau Jette Strauß. Abraham und Jette begründeten die Linie der Süßers in Laudenbach und später in Karlstadt. Abraham Süßer ist in Laudenbach eine Autorität. Er wird oft genannt, wenn es um die offizielle Vertretung der jüdischen Gemeinde bei Behörden geht, so beim Schulhausbau in den 1820er Jahren. Die Laudenbacher Judenschaft ernennt ihn gerne als ihren Vertreter, er wird aber nie als Vorsteher, Vorgänger oder Sprecher bezeichnet. Von Abraham und Jette sind sieben Kinder bekannt. Benjamin, Hajum, Süssel und Wolf begründen selbst sehr kinderreiche Familien im Ort. Auch seine Tochter Bremla bleibt in Laudenbach und heiratet hier Samuel Strauß. Die beiden Großeltern Abraham und Jette bringen es auf mindestens 44 in Laudenbach geborene Enkelkinder.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.