Isidor Rosenzweig (1891 - 1941)

Isidor Rosenzweig wurde am 01.08.1891 in Kalisz geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kalisch, Frankfurt am Main, Aschaffenburg, Gelsenkirchen, Bentschen, KZ Sachsenhausen, Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Rosenzweig Manasse und Rosenzweig Anna geb. Blum.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenzweig Johanna geb. Heß, die Ehe wurde am 24.08.1919 in Frankfurt am Main geschlossen.

Er starb am 04.06.1941 in Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein.

Weitere Angaben aus den Quellen: Geboren in Kalisch, Sohn der Kaufmannseheleute Manasse und Anna Rosenzweig, kam mit seinen Eltern 1902 nach Frankfurt am Main [1046]. Aufgrund seiner russischen Staatsbürgerschaft im Dezember 1914, wenige Monate nach Beginn des 1. Weltkriegs, in Aschaffenburg unter verschiedenen Adressen im Zwangsaufenthalt, ab Juli 1915 Ausstellung einer Unverdächtigkeits-Bescheinigung, die auch als Personalausweis zugelassen war [1046]. 1919 in Frankfurt am Main Eheschließung mit der dort geborenen Johanna, Tochter des Kaufmanns Hermann Heß und seiner Ehefrau Rosa [1046]. Johanna blieb in Frankfurt am Main wohnen, er arbeitete als selbständiger Schneider bis zu seiner Rückkehr nach Frankfurt am Main zunächst weiter in Aschaffenburg [1046]. Vermutlich nach dem Tod seiner Ehefrau Umzug nach Gelsenkirchen, im Oktober 1938 im Zuge der sogenannten Polenaktion abgeschoben nach Bentschen, ab März 1940 inhaftiert im KZ Sachsenhausen, Anfang Juni 1941 in der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein ermordet [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.