Gidel Rosendorf (1759 - 1828)

Gidel Rosendorf wurde am ca 1759 in unbekannt geboren und lebte in Laudenbach bei Karlstadt, Heusweiler.

Ihr Kind war Rosendorf Maier (ca. 1804–14.10.1878).

Sie starb am 30.1.1828 in Laudenbach bei Karlstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Gidel Rosendorf übernimmt die Schutzstelle ihres verstorbenen Mannes Marx Rosendorf. Marx stirbt bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts. In den Dokumenten taucht er als Marx, Matchen oder Nathan Rosendorf auf. Ab 1817 wird nur noch seine Witwe genannt, sie und ihre beiden Söhne Mayer und Moses werden in der Folgezeit immer wieder erwähnt. Ab 1829 ist nur noch von Nathan Rosendorfs Erben die Rede. Gidel heiratet nicht mehr, sie führt eigenständig den Handel ihres verstorbenen Mannes fort und bringt die beiden Kinder alleine durch. 1817: Gutele (Gitel) Abraham, spätere Rosendorf, wird mit Handel und Schmusen genannt. Sie ist 57 Jahre alt und hat zwei Söhne. „Wenn die Wittwe Gütele Abraham zu Laudenbach den Schutz ihres Mannes fortsetzt, und das Schutzgeld fortgezahlt hat, so kann sie in die Matrikel aufgenommen werden.“ (StAW Reg. v. Ufr.8432) 1819: Die Witwe Rosendorf wird wegen der Versetzung des Laudenbacher Ortslehrers Deichelmann genannt. Eigenhändige Unterschrift (StAW Reg. v. Ufr.4715). 1821: Matchen Rosendorfs Wittib wird in einer Liste der jüdischen Gemeinde zum Schulhausbau in Laudenbach genannt (StAW LRA Kar 4585). Am 30.1.1828 stirbt Gidel Rosendorf, geboren 1759, hinterlassene Wittib des verlebten Rosendorf an Husten. Hausnummer 40. Ihre Beerdigung ist am 31.1.1828 (StAW: Jüdisches Standesregister Laudenbach 67). 1829: Mayer und Moses werden als Nathan Rosendorfs Erben genannt (StAW LRA Kar 4585). 1836: Gidel wird in der Gemeindeliste noch als Händlerin geführt (StAW Landgericht Karlstadt 16).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.