Wilhelm Scheps (1880)

Wilhelm Scheps wurde am 26.03.1880 in Brezin geboren und lebte in Bochum, Brezin, Mainz, Frankfurt am Main, Aschaffenburg.

Seine Eltern waren Scheps Enoch (1895) und Scheps Maria geb. Scheps.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Scheps Helena geb. Eisner, die Ehe wurde am Febr. 1898 in Brezin geschlossen.

Seine Kinder waren Scheps Eva (02.01.1901) und Scheps Henry (10.04.1899–01.10.1952).

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Geboren im damals zu Russland gehörenden Brezin, Sohn der dort ansässigen Kaufmannseheleute Enoch und Maria Scheps [1046]. Februar 1898 in Brezin Hochzeit mit Helena Eisner, Tochter der in Warta wohnenden Kaufmannseheleute Josef und Sara Eisner, 1899 bzw. 1901 in Warta Geburt des Sohnes Heinrich und der Tochter Eva [1046]. Anfang 1910 Umzug nach Mainz, zunächst Verkäufer bei Firma Scheuer und Plaut, später Reisender bei Weinhändler Haber [1046]. Mitte März 1914 Rückkehr zu seiner Familie nach Brezin, von dort Geschäftsreise nach Russland gemeinsam mit dem Weinhändler Haber, den er auf dieser Reise angeblich um 1.800 Mark geschädigt haben soll [1046]. Ab Juli 1914 Kaufmann in Frankfurt am Main [1046]. Nach Ausbruch des 1. Weltkriegs im Zuge des Aufenthaltsverbots für feindliche Ausländer ab Ende November 1914 bis März 1917 Zwangsaufenthalt in Aschaffenburg, Handlungsgehilfe bei Gebr. Freund, Frohsinnstr. [1046]. Seine Familie wohnte während dieser Zeit zunächt in Brezin, später in Godesberg [1046].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.