David Seidel wurde am 09.10.1894 in Konin geboren und lebte in Konin, Gießen, Holzminden, Holzweißig, Wasserlos, Aschaffenburg, Frankfurt am Main.
Seine Eltern waren Seidel Aron und Seidel Maria geb. Kolski.
Weitere Angaben aus den Quellen: Schneider [1046]. Geboren in Konin, Sohn des Färbers Aron Seidel und seiner Ehefrau Maria [1046]. Vor Ausbruch des 1. Weltkriegs offensichtlich in Deutschland. Infolge des Aufenthaltsverbots für feindliche Ausländer (Staatsangehörigkeit Rußland) Überführung im November 1914 zunächst in das Gefangenenenlager Gießen, im Dezember in das Gefangenenlager Holzminden [1046]. März 1915 Entlassung, Aufenthalt zunächst in Holzweißig, dann Besuch seines in Wasserlos wohnenden Bruders Pinkus, anschließend in Aschaffenburg Schneider bei W. Solinger & Co., im Juli 1915 aufgrund einwandfreier Führung Ausstellung einer Unverdächtigkeits-Bescheinigung durch den Magistrat der Stadt Aschaffenburg [1046]. Im März 1919 Rückkehr nach Konin, im Juni 1919 in Frankfurt gemeldet [1046].