Hugo Lindheim (1892 - 1943)

Hugo Lindheim wurde am 08.07.1892 in Rennertehausen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rennertehausen, Belgien, Sammellager Mechelen, KZ Auschwitz, Kahl am Main, Frankfurt am Main. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Lindheim Ida geb. Mosheim (28.11.1866–17.10.1923) und Lindheim Siegfried (04.10.1860–?vor 1943).

Er starb am ?1943 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hugo Lindheim wuchs mit seinen Geschwistern Berthold und Martha (Loewenberg) in der Kaufmannsfamilie Siegfried und link(Ida Lindheim (Mosheim)#26444) in der hessischen Gemeinde Rennertehausen auf. Er lebte später in Frankfurt am Main. Ehemann von Mathilde (Bachenheim) und Vater von Laura (1921). Hugo führte in Frankfurt am Main eine Möbelfabrik, die er 1927 nach Kahl am Main verlegte. NS-Zeit: 1937 Verkauf (wohl "Arisierung") der Firma "Möbelwerk Lindheim" in Kahl, fortgeführt unter dem Namen "3K Möbelwerke" (3K für "Karl Kübel Kahl") vom Unternehmer Karl Kübel. Hugo Lindheim emigrierte noch im gleichen Jahr mit seiner Familie nach Belgien; sein verwitweter Vater Siegfried und sein Neffe Fred Horst, Sohn von Berthold Lindheim, folgten nach. Sein Vater verstarb dort im hohen Alter, Fred Lindheim konnte mit seiner Familie über England in die USA emigrieren, die Schwester Martha nach Brasilien. Die Familie Hugo Lindheim wurde nach der deutschen Besetzung Belgiens vom NS-Verfolgungsapparat erfasst und im Januar 1943 vom Sammellager Mechelen ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1003] Gedenken: Seine Schwägerin Lina Krebs widmete ihm eine wikien(Page of Testimony) für die Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.