Leo Strauß (1891)

Leo Strauß wurde am 08.03.1891 in Obermoschel geboren und lebte in Obermoschel, Aschaffenburg, Buenos Aires, Kaiserslautern.

Seine Eltern waren Strauß Max (20.09.1902) und Strauß Johanna, Johannetta geb. Rothschild, Rotschild (15.04.1859–11.06.1937).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Strauß Hedwig geb. Reinhart, die Ehe wurde am 13.08.1929 in Basel geschlossen.

Sein Kind war Strauß Doris (06.06.1930).

Weitere Angaben aus den Quellen: Der Textilvertreter Leo Strauß war das dritte Kind des Pferdehändlers Max Strauß und seiner Ehefrau Johanna, geborene Rothschild, aus Obermoschel. [1052] Am 13. August 1929 heiratete er in Basel Hedwig Reinhart, Tochter des Kaufmanns Josef Reinhart und seiner Ehefrau Toni, geborene Stern. Aus der Ehe stammte die Tochter Doris. Leo Strauß nahm als Infanterist in der 4. Kompanie des 9. Bayerischen Infanterie-Regiments vom 8. August 1914 bis zum 17. September 1916 am 1. Weltkrieg teil. Am 18. Januar 1916 und am 15. September 1916 wurde er verwundet und geriet beim zweiten Mal in Kriegsgefangenschaft. Am 15. Oktober 1916 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. [1046] Am 27. Februar 1938 wanderte er in die Schweiz und dann nach Buenos Aires in Argentinien aus. [1055] Deutscher durch Einbürgerungsurkunde für Eheleute und Kind Doris der Regierung von Unterfranken vom 24.07.1952 in Würzburg Nr. 386 a 103; ausgehändigt mit Mitteilung der Regierung von Unterfranken in Würzburg, erhalten am 15.9.1952 durch Botschaft in Buenos Aires. [1052].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.