Bertha Veilchenblau geb. Heinemann (1868 - 1942)

Bertha Veilchenblau geb. Heinemann wurde am 27.09.1868 in Burgsinn geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Burgsinn, Arnstein, Nürnberg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am ?26.03.1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Bertha Veilchenblau stammte aus der kinderreichen Familie Hayum und Malchen Heinemann in Burgsinn im Kreis Main-Spessart. Sie war seit 1891 in der nahen Kleinstadt Arnstein mit dem Kaufmann Gerson (Gustav) Veilchenblau verheiratet. Die Familie mit den Kindern Ludwig, Martha (*1893) und Sally (*1895) lebte im eigenen Anwesen in der Markstraße 37. NS-Zeit: Die ab 1925 verwitwete Bertha Veilchenblau wohnte zunächst mit ihren Söhnen Dr. med. Ludwig Veilchenblau und dem Kaufmann Sally Veilchenblau im "Veilchenblau-Haus". Sie zog später zu ihrer Tochter Martha Schulmann nach Nürnberg. Beide wurden im November 1941 nach Riga-Jungfernhof deportiert. Auch ihre Söhne Ludwig und Sally in Arnstein wurden massiv verfolgt. Ludwig überlebte seine langen Zuchthaus- und Lageraufenthalte nicht; nur Sally Veilchenblau (später Charles Veith) konnte sich in die USA retten. Quelle: -Günther Liepert, Das Veilchenblau-Haus in Arnstein, 2017, 8-15.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.