Max Fleischhacker (1888)

Max Fleischhacker wurde am 08.04.1888 in Platz (Geroda) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Platz, Burgsinn, Ghetto Izbica, Raum Lublin, Frankfurt (Oder), Radinkendorf, KZ Dachau. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Fleischhacker Recha, gen. Lina geb. Neumann, die Ehe wurde am 1922 in Burgsinn geschlossen.

Er verstarb in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Max Fleischhacker wuchs in dem kleinen Ort Platz im heutigen Landkreis Bad Kissingen auf. Als er 1922 in Burgsinn Recha, gen. Lina Neumann heiratete, verlobte sich sein jüngerer Bruder Adolf (Aron) mit deren Verwandter. Sie hieß ebenfalls Recha Neumann. Max Fleischhakcr lebte mit seiner Frau in Burgsinn. Bereits im Juli 1938 starb jedoch Lina Fleischhacker. Zwei Jahre später veließ Max Fleischhacker Burgsinn, wo er mit seinem Bruder und dessen Frau in einem Haus gelebt hatte, und zog nach Frankfurt/Oder. Hier heiratete er seine 2. Frau Rose, geb. Baum. Bereits im November 1940 wurde das Ehepaar im jüdischen Arbeitslager Radinkendorf südwestlich von Frankfurt/Oder interniert und musste Zwangsarbeit leisten. Max wurde im April 1942 von Breslau aus ins besetzte Polen nach Izbica deportiert, wo er wie andere Deportierte das Jahr 1942 wohl nicht überlebte. Seine Frau gelangte zeitgleich mit einem Transport von Berlin ins Warschauer Ghetto und wurde ebenfalls ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.