Leopold Leo Rosenbusch wurde am 08.06.1903 in Gochsheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gochsheim, Warschau, unbekannter Ort, KZ Dachau, Kaisermühl. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er verstarb in unbekannt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Leopold, genannt Leo, Rosenbusch war der Sohn von Max und Pauline Rosenbusch, geb. Strauß und Bruder von sechs Geschwistern, darunter Frieda Rosenbusch (1897), Siegfried Rosenbusch (1900), Arthur Rosenbusch (1901), Elsa/Erna Rosenbusch (1907) und Dr. Justin Rosenbusch (1912). Leopold Rosenbusch wurde am 16. November 1938 ins KZ Dachau gebracht und am 1. Februar 1939 wieder freigelassen. Später war er im jüdischen Forsteinsatzlager in Kaisermühl in Brandenburg tätig. Am 2. April 1942 wurde er von Berlin oder Potsdam aus ins Ghetto Warschau deportiert. Er wurde Opfer der Shoa. Den Geschwistern und den Eltern gelang die Emigration. Nur Schwester Frieda war durch ihre Ehe mit einem Nichtjuden geschützt und überlebte ebenfalls.