Emma Fleischhacker geb. Wildberg (1882)

Emma Fleischhacker geb. Wildberg wurde am 07.09.1882 in Kleinbardorf (Sulzfeld) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleinbardorf, Messelhausen, Lager Gurs, KZ Auschwitz, unbekannter Ort. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie verstarb in unbekannt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Emmas Eltern waren Löb Wildberg und Lina/Karolina, geb. Steinhäuser. Sie war seit dem 15. Mai 1911 mit Jakob Fleischhacker (geb. 11.3.1885 Platz bei Brückenau - gest. 18.7.1938 Kleinbardorf) verheiratet. Nach jetzigem Forschungsstand hatte das Ehepaar keine Kinder. Nach dem Tod ihres Mannes zog Emma zu ihrer ebenfalls verwitweten Schwester Hermine Stein (1874) nach Messelhausen. Beide wurden im Oktober 1940 gemeinsam nach Gurs deportiert. Emma Fleischhacker wurde 1942 nach Auschwitz verbracht und Opfer der Shoa. Hermine Stein war bereits im Oktober 1941 in Gurs ums Leben gekommen. Ihre Schwester Marianne Kahnlein (1877) wurde 1942 nach Krasniczyn deportiert und später ermordet. Dem Bruder Jacob Wildberg (1876) gelang die Emigration in die USA. Er starb 1951 in Chicago, IL.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.