Christian Sterlin wurde am 04.08.1892 in Krytschau geboren und lebte in Kritschew, Militärdienst für die Kaiserlich Russische Armee, Aschaffenburg, Puchheim, Niederzwehren, Gerolzhofen, Berlin, Russland.
Seine Eltern waren Sterlin David und Sterlin Bela geb. Zelirow.
Weitere Angaben aus den Quellen: Schuster [1046]. Geboren und aufgewachsen in der Stadt Kritschew, Sohn des dort ansässigen Schusterehepaares David und Bela Sterlin, russischer Staatsbürger [1046]. Teilnehmer 1. Weltkrieg, Militärdienst für die Kaiserlich Russische Armee, gedient im 112 Uraler Infanterie Regiment, bereits im August 1914 Gefangennahme, zunächst 1 Jahr in einem Kriegsgefangenenlager in Schlesien, dann etwa 6 Monate Arbeiter in der Dorndorf Schuhfabrik, ab Mai 1917 in Aschaffenburg bei Schuster Glaab, Sandgasse und Schuster Goldschmidt, Herstallstr. beschäftigt später selbständig als Kleinunternehmer tätig [1046]. Von April 1921 bis zur Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft Ende September 1921 nochmals Lageraufenthalte in Puchheim und Niederzwehren [1046]. Nach kurzem Aufenthalt in Gerolzhofen ab November 1921 wieder in Aschaffenburg selbständiger Schuhmacher, verzog 1923 nach Berlin, anschließend nach Russland [1046]. Eine Marie Müller aus Gerolzhofen fragt im Juli 1924 schriftlich im "Abmeldeamt" Aschaffenburg nach, "wo sich Christian Sterlin im Oktober 1922 abgemeldet hat"; Hintergrund scheint ein Vaterschaftsthema zu sein [1046].