Isak Kuenstler geb. Künstler (1903 - 1981)

Isak Kuenstler geb. Künstler wurde am 12.12.1903 in Prichsenstadt geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Prichsenstadt, England, KZ Sachsenhausen, Sydney. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Künstler Gretchen geb. Silbermann (30.01.1877–1942) und Künstler Wolfgang (03.06.1863–17.10.1934).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Künstler Helene geb. Maier, die Ehe wurde am 03.02.1938 geschlossen.

Er starb am 1981 in Sydney.

Die Grabstätte befindet sich im "North Ryde (Sidney) - Macquarie Park Cemetery".

Weitere Angaben aus den Quellen: Isak Kuenstler (Isaak "Isi" Künstler) wuchs in der Familie des Metzgermeisters link(Wolf(gang) Künstler#43551) und dessen Frau link(Gretchen (Silbermann)#40889) in Prichsenstadt auf. Nach seiner Schul- und Berufsausbildung war er selbst als Metzger tätig. NS-Zeit: 1934 verstarb sein Vater in Prichsenstadt. Isaak war ab Februar 1938 in der Kleinstadt mit Helene Maier verheiratet, Tochter einer Viehhändlerfamilie in Horkheim (Heilbronn). Im Juni 1938 wurde er im Rahmen der NS-wikide(Aktion „Arbeitsscheu Reich“) inhaftiert, bei der auch zahlreiche vorbestrafte Juden erfasst wurden. (Isaak war 1933 wegen einer verbotenen Schächtung bestraft worden.) Isaak Künstler wurde erst im Januar 1939 aus dem KZ Schsenhausen entlassen. [1078] Im Juli 1939 gelang es Isaak nach Großbritannien zu emigrieren. Er musste aber seine Frau, seine Mutter und die Geschwister Berta und Justin zurücklassen. Sie wurden alle 1942 deportiert. Isak Kuenstler gründete im Exil eine neue Familie. Ehemann von Anna und Vater eines Kindes. [1066] Er verstarb 1981 in Sidney, Australien; seine Frau Anna 1988. [1065] Gedenken: An das Schicksal der Familien Künstler und Maier erinnern Stolpersteine in Prichsenstadt und Heilbronn-Horkheim. -Liste der Stolpersteine in Prichsenstadt Quellen: -Zuschrift Wolf-Dieter Gutsch, 01.01.2020 (Biographie) und 23.12.2020 (Foto).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.