Max Katzenberger (1878 - 1942)

Max Katzenberger wurde am 08.10.1878 in Maßbach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Maßbach, Nürnberg, Izbica, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Katzenberger Louis David geb. Leon (30.06.1838–19.11.1904) und Katzenberger Helene geb. Adelburg (14.06.1847–24.10.1933).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Max Katzenberger wurde als siebtes Kind der Familie Louis und Helene Katzenberger in Maßbach im Kreis Bad Kissingen geboren. Er war in erster Ehe mit Berta Sichel (1887-1912) aus Kassel verheiratet; in zweiter Ehe mit deren Schwester Klara; Vater von Hilde (Friedmann) (1922-2004). [1066] Max Katzenberger führte mit seinen Brüdern Leo Katzenberger und David Katzenberger einen Schuhgroßhandel in Nürnberg. Er galt als eine der größten Firmen der Branche im süddeutschen Raum. NS-Zeit: Max und Klara Katzenberger blieben nach der Emigration ihrer Tochter in Nürnberg zurück. Sie wurden noch bei der Volkszählung 1939 mit Verwandten in der Praterstraße 23 registriert. Sein Bruder Leo (Lehmann) wurde nach einem Aufsehen erregenden Prozess 1942 wegen "Rassenschande" hingerichtet. Am 24.März 1942 wurde das Ehepaar Max und Klara Katzenberger ins Transitghetto Izbica deportiert [1064] und wohl in der Folgezeit im Raum Lublin ermordet. David Katzenberger nahm sich anscheinend 1943 das Leben. [1033] Gedenken: Ihre Tochter Hilde Friedmann widmete ihnen Gedenkblätter für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005] In Nürnberg erinnern "Stolpersteine" und der Leo-Katzenberger-Weg an die Familie.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.