Max Tucher (1871)

Max Tucher wurde am 19.05.1871 in Malanow geboren und lebte in Malanow, Offenbach am Main, Holzminden, Stadtoldendorf, Aschaffenburg.

Seine Eltern waren Tucher Jakob und Tucher Leja geb. Rosenblatt.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Tucher Jette geb. Rosenfeld.

Seine Kinder waren Tucher, Hamburger Clara, Salomon, Tucher Charlotte, Tucher Maria und Tucher Moritz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Geboren in Malanow, Sohn der Kaufmannseheleute Jakob und Leja Tucher, 1901 in Malanow Eheschließung mit Jette Rosenfeld, 1908 Umzug der Familie nach Offenbach, Aufnahme einer Tätigkeit als Händler [1046]. Während Ehefrau und die Kinder Maria, Clara, Charlotte und Moritz weiterhin in Offenbach wohnen konnten, ab November 1914 Internierung von Max als feindlicher Ausländer (da noch nicht 10 Jahre in Offenbach ansässig) im Gefangenenlager in Holzminden [1046]. Ab Juni 1915 Arbeiter in der in Stadtoldendorf ansässigen Firma A. J. Rothschild Söhne, ab Dezember 1915 Zwangsaufenthalt in Aschaffenburg zunächst als Schneider bei Erlanger, später selbständig mit einem Hausierhandel, im September 1919 Umzug nach Offenbach [1046].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.