Raphael Liebmann (1843 - 1908)

Raphael Liebmann wurde am 20.01.1843 in Grosszimmern geboren und lebte in Groß-Zimmern, Aschaffenburg.

Seine Eltern waren Liebmann Heyum (1808–02.05.1883) und Liebmann Blümchen geb. Blum.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Liebmann Regina geb. Aronschild.

Seine Kinder waren Sinsheimer Bella geb. Liebmann (02.04.1875–unbekannt), Liebmann Paula (10.05.1877–28.01.1878), Broda Bertha geb. Liebmann (18.04.1884–Januar 1976), Liebmann Anonymus (20.09.1872–20.09.1872) und Weinheimer Meda geb. Liebmann (20.10.1879–1953) sowie weitere 2 Kinder.

Er starb am 11.06.1908 in Aschaffenburg.

Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Altstadtfriedhof in Aschaffenburg".

Weitere Angaben aus den Quellen: War 1899 Zeuge der Eheschließung seiner Tochter Bella mit Norbert Sinsheimer, 1902 Zeuge der Eheschließung seiner Tochter Meda mit Maier Liebmann und 1904 Zeuge der Eheschließung seines Sohnes Bernhard mit Betty Westheimer [1073]. Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Pfaffengasse 7 (alte Hausnr. Lit. B 17) von 1877 bis 1893. [1042] Betrieb mit seinem Schwager Heinrich Liebmann die Liebmann R. & Comp., die in Aschaffenburg folgende Gewerbe anmeldete: 1882 Handel mit Schafwolle, 1884 Handel mit rohem Fett, 1887 Verkauf ausrangierter Militärgegenstände, 1888 Verkauf von Eingeweiden der von den Truppen während des Manövers geschlachteten Tiere. 1896 vermutlich Auflösung der Gesellschaft, Raphael Liebmann führte das Gewerbe Handel mit Häute & Fett alleine fort und erweiterte das Gewerbe 1900 um den Verkauf von Cervelatwürsten, Schweineschmalz, Därmen und Metzgergerätschaften. [1162].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.