Josef Lasser wurde am 10.04.1884 in Kolomyja geboren und lebte in Kolomea, Nürnberg, Hainstadt, Aschaffenburg.
Seine Eltern waren Lasser Hani, Hanna geb. Hecht (20.04.1853–19.02.1907) und Lasser Schaja Luzer (06.05.1850–01.10.1919).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lasser Rosa geb. Rothschild.
Seine Kinder waren Lasser Max (09.12.1908), Lasser Leo (09.12.1908–19.04.1929) und Lasser Josef (25.01.1910–17.02.1910).
Er starb am 14.09.1909 in Aschaffenburg.
Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Altstadtfriedhof in Aschaffenburg".
Weitere Angaben aus den Quellen: Josef Lasser (Laser) wuchs in der ostjüd. Händlerfamilie Schaja und Hanna Laser in der damals österreichisch-galizischen Stadt Kolomea auf. Er kam bald nach 1900 mit seinen Eltern und Geschwistern nach Würzburg und arbeitete hier als Handelsvertreter für seinen Bruder Mendel. 1904 von Würzburg verzogen. 1908 wurde in der Gemeinde Hainstadt im nördlichen Baden-Württemberg seine Söhne Maxund Leo geboren. Bald darauf zog er mit seiner jungen Familie nach Aschaffenburg. Josef "Lasser" verstarb hier 1909 mit nur 25 Jahren. Im Januar 1910 kam der dritte Sohn Josef zur Welt, der jedoch im Alter von 3 Wochen verstarb.[1052][1072] Todesanzeige erfolgte am 15.9.1909 durch den Schwager Sigmund Weismann [1072].