Gabriel Finkenstein (1892 - 1918)

Gabriel Finkenstein wurde am 01.11.1892 in Slupca geboren und lebte in Slupca, Frankfurt am Main, Aschaffenburg.

Seine Eltern waren Finkenstein Chaimber, Heinwer und Finkenstein Greta, Gusta geb. Silberstein.

Er starb am 20.10.1918 in Aschaffenburg.

Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Altstadtfriedhof in Aschaffenburg".

Weitere Angaben aus den Quellen: Schneider, geboren in Slupca als Sohn des Schneiders Heinwer Finkenstein und seiner Ehefrau Gusta, kam 1912 nach Frankfurt am Main [1046]. Nach Ausbruch des 1. Weltkriegs unterlag er als russischer Staatsbürger dem Aufenthaltsverbot für feindliche Ausländer, sein Umzug nach Aschaffenburg im November 1914 könnte daher seitens der Behörden erzwungen worden sein. Arbeitete in Aschaffenburg als selbständiger Schneider für die Frankfurter Firma wikide(Carsch & Co). [1046] Am 12. Oktober 1918 wurde ihm durch den Magistrat der Stadt Aschaffenburg der Personalausweise Nr. 56 mit Lichtbild als Passersatz für den Aufenthalt im Reichsgebiet (für den Grenzübertritt Sichtvermerk der zuständigen deutschen Stellen erforderlich) ausgestellt [1046]. Am Tag der Ausstellung kam er in das Städtische Krankenhaus, wo er etwa zwei Wochen später verstarb [1072]. Der Tod wurde von der Oberin des städt. Krankenhauses angezeigt. Die Beisetzung erfolgte auf dem Altstadtfriedhof in Aschaffenburg [1009].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.