Abraham Hirsch, später Hirschfeld genannt

Abraham Hirsch, später Hirschfeld genannt wurde in Aschaffenburg geboren und lebte in Aschaffenburg.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hirschfeld Babette geb. Hallenbach.

Seine Kinder waren Hirschfeld Baruch (07.09.1797) und Hirschfeld Daniel (15.08.1799).

Weitere Angaben aus den Quellen: Gemäß Steuerverzeichnis vom 8.10.1793 einer von insgesamt 30 Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in Aschaffenburg . [1012] Bekam im Juni 1801 vom Stadtamt Aschaffenburg die Genehmigung, den hiesigen Juden Milch zu liefern. [1012] Gemäß Judenverzeichnis von 1807 wohnten in Aschaffenburg 35 verheiratete, 1 lediger und 10 Witwen, in Damm , wie 1799, 7 Juden. In dem Verzeichnis ist bei ihm angegeben "Schul Klöper". [1012] Da die Juden 1806 von den Zunftgewerben noch ausgeschlossen waren, bat er die Landesdirektion Aschaffenburg um Erlaubnis, seinem Sohn das Schneiderhandwerk erlernen lassen zu dürfen, was zunächst abschlägig entschieden, 1807 nach einem erneuten Gesuch genehmigt wurde. [1012] Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Treibgasse 4 (alte Hausnr. Lit. D 87) von 1794 bis 1827. [1042].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.