Jossel Maier Westheimer und lebte in Aschaffenburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Gemäß Judenverzeichnis von 1807 wohnten in Aschaffenburg 35 verheiratete, 1 lediger und 10 Witwen, in Damm, wie 1799, 7 Juden. In dem Verzeichnis ist Josel Westheimer von hier als "unter rabbiner bezeichnet, es geschieht sonst nirgends seiner als solcher Erwähnung".[1042] Er war Eigentümer der Häuser Aschaffenburg, Riesengasse 6 (alte Hausnr. Lit. D 30) in den Jahren 1802 und 1809 und Nebensteingasse 1 (alte Hausnr. Lit. D 109 1/2) in den Jahren 1794 und 1805. Er besaß auch Haus Herstallstr. 30 (alte Hausnr. Lit. D 25) in den Jahren 1794 und 1809. [1042] Für zum Militärdienst eingerückte acht Juden, die nicht in der Kaserne essen wollten, übernahmen er und diverse weitere Mitglieder der jüdischen Gemeinde Aschaffenburg deren Verpflegung. Durch Vereinbarung vom 27.9.1820 wurde geregelt, für wieviele Tage jedes Mitglied die Verpflegung eines Soldaten zu übernehmen hatte. [1012].