Ernst Hamburger wurde am 26.12.1877 in Aschaffenburg geboren und lebte in Aschaffenburg, Frankfurt am Main, Sevilla, New York.
Seine Eltern waren Hamburger Leopold (29.04.1848–19.07.1902) und Hamburger Auguste geb. Schönberg (10.03.1851–07.04.1909).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hamburger Anna geb. Haas, die Ehe wurde am 24.01.1909 in Bingen geschlossen.
Sein Kind war Hamburger Paul (26.02.1910).
Weitere Angaben aus den Quellen: Der Kleiderfabrikant Ernst Hamburger war das am 26. Dezember 1877 geborene dritte Kind des am 29. April 1848 in Aschaffenburg(Damm)) geborenen und am 19. Juli 1902 verstorbenen Kaufmanns und Kleiderfabrikanten Leopold Hamburger und seiner am 10. März 1851 in Niederwöllstadt bei Friedberg geborenen Ehefrau Auguste, geborene Schönberg, verstorben am 7. April 1909. [1001] Am 24. Januar 1909 heiratete er die am 8. Juni 1886 in Bingen geborene Anna Haas, Tochter des Privatiers Salomon Haas und seiner Ehefrau Rosa, geborene Nathan. [1052] Das Bürgerrecht in Aschaffenburg wurde ihm am 17. November 1905 verliehen. [1046] Er war 1911 Trauzeuge bei Auguste Hamburger und Albert Schwarzschild und 1924 bei Moritz Meyer und Ilse Cahn. [1073] Seine Schwiegereltern Salomon und Rosa waren Ende Juli 1915 für etwa zwei Wochen in Aschaffenburg zu Besuch. [1046] Ernst Hamburger nahm als Infanterist des Königlich Bayerischen 5. Infanterie-Regiments 1. Ersatz-Bataillon Rekruten-Depot I in Bamberg vom 8. November 1915 bis zum 14. Juni 1916 am 1. Weltkrieg teil. Am 15. Februar 1935 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer verliehen. [1046] 1935 verzog er mit seiner Ehefrau nach Frankfurt, von dort aus konnten beide noch im Sommer 1941 via Sevilla in die USA emigrieren. [1019].