Lina Mosbacher (1872)

Lina Mosbacher wurde am 15.08.1872 in Eschau geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Eschau, Vernichtungslager Treblinka, Frankfurt am Main, Aschaffenburg, Kleinheubach, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Mosbacher Josef Leopold (08.04.1841–03.12.1921) und Mosbacher Jette geb. Sichel (23.07.1852).

Sie verstarb in Treblinka.

Weitere Angaben aus den Quellen: Zerlina, genannt Lina (Mina) wurde am Donnerstag, den 15. August 1872, morgens um 1 Uhr in Eschau geboren, ihre Eltern waren der Handelsmann Joseph Löb Mosbacher und dessen Frau Jette, geb. Sichel aus Kleinheubach[1046][1081]. Im Erwachsenenalter zog die ledige Lina nach Frankfurt am Main, arbeitete dort als Köchin [1046]. Von Oktober 1915 bis März 1917 war sie in Aschaffenburg bei ihrem Bruder Moses Mosbacher zu Besuch [1046]. Von ihrem späteren Wohnort Frankfurt am Main wurde sie am 18. August 1942, also nur drei Tage nach ihrem 70. Geburtstag, in das Ghetto Theresienstadt deportiert [1064][1078]. Von dort brachten sie die Nationalsozialisten am 26. September 1942 in das Vernichtungslager Treblinka. Vermutlich kam sie nur wenige Tage später ums Leben. [1003][1064][1081].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.