Regina Halle geb. Sommer (1875 - 1951)

Regina Halle geb. Sommer wurde am 07.05.1875 in Freudenberg am Main geboren und lebte in Freudenberg am Main, Miltenberg, Aschaffenburg, Ghetto Theresienstadt, Würzburg, Hardheim.

Ihre Eltern waren Sommer Josef (22.02.1842–21.01.1928) und Sommer Sofie geb. Selig (02.06.1849–05.11.1938).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Halle Mose, Moses, die Ehe wurde am 17.01.1898 in Hardheim geschlossen.

Ihr Kind war Halle Sally (05.08.1900).

Sie starb am 18.03.1951 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Regina Sommer wurde am 7. Mai 1875 in Freudenberg als Tochter des Handelsmannes Joseph Sommer und seiner Frau Sophia geb. Selig geboren. Sie heiratet 1899 in Hardheim den Kaufmann Moses Halle, der am 5. Oktober 1937 verstarb. Aus der Ehe ging der am 5. August 1900 geborene Sohn Samuel hervor. Im November 1938 wurden Regina Halle und ihr Sohn Samuel verhaftet. Samuel wurde in das Konzentrationslager Dachau eingeliefert und konnte nach seiner Rückkehr in die USA fliehen. Am 17.12.1938 wurde Regina Halle die Fürsorgeunterstützung in Höhe von 24 RM gestrichen. StAWGestapo 18 878, Blatt 45. [1029] Ab 1. Januar 1939 musste Regina Halle den Zusatznamen "Sara" führen. Unmittelbar vor ihrem Wegzug nach Aschaffenburg lebte sie wahrscheinlich mit zehn anderen jüdischen Bürgern im Haus von Mira Marx, welches als Judenhaus diente. Auf Weisung der Gestapo musste sie im August 1942 nach Aschaffenburg umziehen und wurde in ein von der jüdischen Gemeinde verwaltetes Haus, mit anderen jüdischen Familien, eingewiesen. Am 10. September 1942 wurde Regina Halle mit dem Transport "Da 512" von Würzburg über Nürnberg nach Theresienstadt deportiert. Frau Halle überlebte das Konzentrationslager Theresienstadt und lebte nach der Befreiung 1945 kurze Zeit in Miltenberg, anschließend bis zum ihrem Tod am 18.03.1951 im Jüdischem Altenheim in Würzburg, Valentin-Becker-Straße 11. [1029] Regina Halle wurde auf dem Jüdischen Friedhof in Würzburg im Stadtteil Grombühl (Werner-von-Siemens-Str./David-Schuster-Weg) beerdigt. Der Grabstein von Regina Halle kann unter Individuelle Informationen eingesehen werden. Quelle: Verfolgungsschicksal Regina Halle, Seite 75. Aus: DIE OPFER der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft aus Freudenberg am Main, Ein Gedenkbuch von Joachim Maier, Verlag Regionalkultur.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.