Richard Max Hamburger wurde am 17.04.1880 in Aschaffenburg geboren und lebte in Aschaffenburg, Frankfurt am Main.
Seine Eltern waren Hamburger Abraham (31.05.1850–20.10.1927) und Hamburger Sara geb. Stern (30.08.1851–24.04.1921).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hamburger Rosa geb. Neuhaus, die Ehe wurde am 23.06.1910 in Neumarkt geschlossen.
Seine Kinder waren Hamburger Ilse (04.03.1920), Kann Margot geb. Hamburger (25.03.1914) und Hamburger Rudolf (29.04.1911–21.08.1970).
Er starb am 19.01.1939 in Frankfurt.
Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Altstadtfriedhof in Aschaffenburg".
Weitere Angaben aus den Quellen: Der Möbelfabrikant Richard Max Hamburger war das dritte Kind des am 31. Mai 1850 in Hörstein geborenen Kaufmanns und Privatiers Abraham Hamburger und seiner am 30. August 1851 in Großwallstadt geborenen Ehefrau Sarah, geborene Stern. [1001] Die Eheleute hatten insgesamt sieben Kinder, von denen das zweite Kind, die am 25. Januar 1879 geborene Tochter Ida, bereits einen Tag nach der Geburt verstarb. [1001] Der erstgeborene Sohn Berthold, geboren am 2. Oktober 1877, wanderte 1904 nach Amerika aus. Der am 7. April 1880 geborene Sohn Richard Max heiratete am 23. Juni 1910 in Neumarkt/Oberpfalz die dort am 10. September 1885 geborene Rosa Neuhaus. Die am 3. Mai 1883 geborene drittjüngste Tochter Lidia heiratete den Oberlehrer/Professor Leopold Schwarzschild in Darmstadt und verzog 1908 nach Offenbach. Die am 3. März 1885 geborene zweitjüngste Tochter Selma heiratete den Kaufmann Julius Josef Wiener in Frankfurt am Main. Die am 13. September 1888 geborene jüngste Tochter Olga heiratete den Forstpraktikanten Karl August Bernatz in Frankfurt am Main. Emil Mosbacher aus Eschau war von September 1905 bis Februar 1907 Tapezierer bei ihm [1046]. Karl Mendle aus Kriegshaber war von April 1907 bis Mai 1908 Tapeziergehilfe bei ihm [1046]. War 1910 Trauzeuge bei der Hochzeit seiner Schwester Selma Hamburger mit Julius Josef Wiener, 1912 war er Trauzeuge bei der Hochzeit von Alfred Horwitz mit Erna Heny Stern. [1073] Richard Max Hamburger nahm als Kanonier im 2. Bayerischen Fußartillerie-Regiment vom 1. April 1916 bis zum 30. November 1918 in Frankreich und in Italien am 1. Weltkrieg teil. Am 12. November 1918 wurde er verwundet. Er war Träger des Kriegserinnerungszeichens 1914/18. Am 23. Mai 1935 wurde ihm durch den Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. [1046].