Moses Trier (1756 - 1843)

Moses Trier wurde am 15.04.1756 in Aschaffenburg geboren und lebte in Aschaffenburg.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Trier Hänle geb. Feist.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Trier Güdche geb. Moises.

Seine Kinder waren Trier Hannchen (03.02.1804–30.04.1874), Sander Fanny Friederike geb. Trier (03.07.1797–1878), Trier Abraham genannt Albert, Albert (08.11.1807), Trier Hänlein (10.05.1785–29.12.1860) und Trier Simon (10.06.1810) sowie weitere 3 Kinder.

Er starb am 03.04.1843 in Aschaffenburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Ab 1787 einer von sieben Mitgliedern der in diesem Jahr neu geschaffenen jüdischen Gemeindeverwaltung in Aschaffenburg , zuvor konnten Beschlüsse nur durch Gemeindeversammlungen erfolgen. [1012] Beruf: Ellenwaren-Handel Er war bei der Beschneidung von Siegmund Trier zugegen. [1137] Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Wermbachstr. 8 (alte Hausnr. Lit. C 174) in Jahr 1794 und bis 1807. [1042] Gemäß Steuerverzeichnis vom 8.10.1793 einer von insgesamt 30 Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in Aschaffenburg . [1012] Für zum Militärdienst eingerückte acht Juden, die nicht in der Kaserne essen wollten, übernahmen er und diverse weitere Mitglieder der jüdischen Gemeinde Aschaffenburg deren Verpflegung. Durch Vereinbarung vom 27.9.1820 wurde geregelt, für wieviele Tage jedes Mitglied die Verpflegung eines Soldaten zu übernehmen hatte. [1012] Starb an Altersschwäche, er wurde 94 Jahre alt. Arzt war H. Prof. Dr. Krod v. Helmendreit. Er wurde den 5ten April auf dem gewöhnlichen Leichenacker der Juden von Rabbiner Neuburger begraben.[1137].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.