Hannelore Kahn wurde am 14.09.1925 in Offenburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aschaffenburg, Offenburg, Durlach, Schniebinchen, Lager Gurs, Lager Rivesaltes. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Kahn Adolf (25.11.1880–28.08.1941) und Kahn Bertha geb. Grünebaum (29.12.1885).
Sie verstarb in Rivesaltes.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hannelore Kahn wurde als Tochter des Kaufmanns Adolf Kahn und seiner Ehefrau Berta geb. Grünebaum in Offenburg geboren und wuchs dort auf [1052]. Sie kam im September 1939 als 14-jähriges Mädchen zu ihrem Onkel Louis Grünebaum nach Aschaffenburg in die Hanauer Str. 44 [1052][1055]. Anfang Januar 1940 ging sie wieder zu ihren Eltern nach Offenburg zurück, um anschließend die Hachschara-Einrichtung Schniebinchen im heutigen Westen von Polen zu besuchen [1052][1055]. Im Oktober 1940 wurde sie mit ihren Eltern von Offenburg in das Gurs [1064] und anschließend in das Rivesaltes deportiert, wo sie als vermisst und für tot erklärt wurde [1002]. Ihr Vater Adolf Kahn starb im Rivesaltes an Typhus, ihre Mutter Berta wurde Ende Oktober über das Drancy in das Auschwitz verschleppt und ist dort umgekommen. Seitens der in Göteborg lebenden Tochter Ruth Moos wurde das Schicksal der Eltern gegenüber Yad Vashem bestätigt, allerdings nicht für ihre Schwester Hannelore Kahn, so dass über ihr dargestelltes Schicksal gewisse Zweifel bestehen bleiben.