Hubert Kahn wurde am 25.03.1922 in Walldürn geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Walldürn, Aschaffenburg, Walldorf, Landsberg an der Warthe, unbekannt (Holocaust), Bretten, Hamburg, Ghetto Minsk. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Kahn Leopold (31.03.1885–unbekannt) und Kahn Elise geb. Riselsheimer (04.10.1890–unbekannt).
Er verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Hubert Kahn wurde als Sohn des Kaufmanns Leopold Kahn und seiner Ehefrau Elise in Walldürn geboren [1052][1055]. Ab November 1937 kam er als Schuhmacherlehrling zu Schuhmachermeister Nathan Liebster nach Aschaffenburg, Leinwander Str. 2a [1052]. Seine Unterkunft hatte er während dieser Zeit bei dem unter der gleichen Adresse wohnenden Kaufmann David Hirsch [1052][1055]. Ende 1938 verließ er Aschaffenburg und kehrte zurück nach Walldürn zu seinen Eltern [1052]. In der Folgezeit war Hubert Kahn an verschiedenen Orten, zuletzt in Hamburg[1002] [1003][1005]. Anfang November wurde er von dort aus in das Ghetto Minsk deportiert, er kam im Holocaust um und wurde für tot erklärt [1002][1003]. Seine Eltern Leopold und Elise wurden im Oktober 1940 in das Gurs und im August 1942 über das Drancy in das Auschwitz deportiert und dort umgebracht.