Gustav Kann (1875 - 1927)

Gustav Kann wurde am 30.11.1875 in Rheinboellen geboren und lebte in Rheinböllen, Trier, Bad Neuenahr, auf Reisen, Duisburg, Aschaffenburg.

Seine Eltern waren Kann Lazarus (24.05.1844–07.07.1899) und Kann Karolina geb. Wolf (13.04.1845).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kann Thekla geb. Goldschmidt, die Ehe wurde am 1903 in Neunkirchen geschlossen.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Kann Else geb. Glück, die Ehe wurde am 27.08.1910 in Berlin geschlossen.

Seine Kinder waren Kann NN (05.07.1906–05.07.1906), Kann, Stern Ilse Grethe geb. Kann (11.02.1904–1942), Salomon Liselotte geb. Kann (19.04.1908) und Kann Ruprecht Herbert (21.06.1911–16.04.1984).

Er starb am 24.09.1927 in Aschaffenburg.

Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Altstadtfriedhof in Aschaffenburg".

Weitere Angaben aus den Quellen: Vermutlich war Taube Frisch aus Bochnia von Juli 1910 bis Februar 1912 bei Gustav Kann im Haushalt beschäftigt [1046]. Rosa August war von Dezember 1918 bis April 1919 Haushälterin bei Gustav Kann [1046]. Der Sterbefall wurde von dem Schwiegersohn Robert Stern gemeldet. [1072] Von Anfang November 1907 bis Anfang Januar 1908 wohnte Hugo Goldschmidt aus Ottweiler bei ihm in der Ludwigstr. 1. Von Ende September bis Anfang Oktober 1920 war Elisa Goldschmidt bei ihm zu besuch [1046]. War 1925 Trauzeuge seiner Tochter Ilse Grethe Kann und Robert Stern. [1073].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.