Elfriede Karliner (1898)

Elfriede Karliner wurde am 27.09.1898 in Wedzina geboren und lebte in Wendzin, Aschaffenburg, Beuthen, Rio de Janeiro.

Ihre Eltern waren Karliner Moritz (01.12.1868–unbekannt) und Karliner Hedwig geb. Heilborn (11.03.1873–unbekannt).

Weitere Angaben aus den Quellen: Elfriede Karliner wurde als Tochter des Kaufmanns Moritz Karliner und seiner Ehefrau Hedwig im oberschlesischen Wendzin geboren [1052]. Die Familie zog nach Beuthen, von dort aus kam Elfriede im August 1938 für etwa sechs Wochen als Hausgehilfin zu dem Textilvertreter Georg Abraham nach Aschaffenburg in die Frohsinnstr. 7, ehe sie Ende September wieder zu ihren Eltern nach Beuthen zurückkehrte [1052]. Elfriede Karliner hat den Holocaust überlebt, 1946 konnte sie nach Rio de Janeiro emigrieren [1019]. Ihre Eltern Moritz und Hedwig Karliner wurden im Juni 1942 von ihrem Wohnort Beuthen, Krakauerstr. 31 in das Auschwitz deportiert und dort umgebracht. Die Urenkelin Carol Davidson Baird aus Solana Beach hat gegenüber Yad Vashem bestätigt, dass ihre Urgroßeltern im Holocaust umgekommen sind.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.