Amalie Stühler geb. Rothschild (1888 - 1944)

Amalie Stühler geb. Rothschild wurde am 29.10.1888 in Alzenau geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hörstein, Sterbfritz, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz, Untererthal. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Rothschild Daniel (10.04.1859–28.02.1934) und Rothschild Gitta geb. Schuster (30.11.1863).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Stühler Adolf.

Sie starb am 00.10.1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Amalie (Mali) Stühler wuchs als drittes von neun Kindern der Viehhändlerfamilie Daniel Rothschild in der unterfränkischen Gemeinde Hörstein, Kreis Aschaffenburg, auf. Sie arbeitete zeitweise als Hausangestellte. [1052] Später lebte sie als Ehefrau des Viehändlers Adolf Stühler in der Gemeinde Untererthal, Kreis Bad Kissingen. NS-Regime: Amalie und Adolf Stühler waren Anfang 1942 unter den letzten zwölf jüd. Einwohnern von Untererthal, die im Frühjahr 1942 von dort oder im September 1942 von jüd. Heimen in Würzburg deportiert wurden. [1023] Sie war mit ihrem Mann ab Juni 1942 im "Jüd. Wohnheim" Bibrastraße 6 in Würzburg einquartiert. [1016] Am 23. September 1942 wurden beide nach Theresienstadt deportiert; [1061] im Oktober 1944 weiter ins Vernichtungslager Auschwitz. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.