Adolf Stühler wurde am 20.08.1869 in Untererthal geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Untererthal, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Stühler Amalie geb. Rothschild.
Er starb am 00.10.1944 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Adolf Stühler wuchs in der unterfränkischen Gemeinde Untererthal, Kreis Bad Kissingen, auf. Er war dort Viehhändler und heiratete nach 1900 die deutlich jüngere Amalie geb. Rothschild aus Hörstein, Kreis Aschaffenburg. NS-Regime: Bei den massiven Ausschreitungen im Novemberpogrom 1938 wurden die Synagoge und jüd. Wohnhäuser des Ortes demoliert. [1023] Asolf Stühler wurde, wie andere Männer aus der Kultusgemeinde, festgenommen; nach einer Woche entlassen. [1016] Der Volkszählung 1939 zufolge lebte er mit seiner Frau Amalie und seiner Schwester (?) Nanni Stühler im Haus Nr. 73. [1078] Anfang 1942 lebten noch zwölf jüd. Frauen und Männer in Untererthal, darunter Angehörige der beiden Familien Stühler. Adolf musste die Deportation seines jüngeren Bruders Seligmann Stühler im Frühjahr 1942 erleiden. Er selbst kam im Juni 1942 mit seiner Frau Amalie und Nanni Stühler in das "Judenhaus" Bibrastraße 6 in Würzburg. [1016] Am 23. September 1942 wurden sie gemeinsam von Würzburg nach Theresienstadt deportiert;[1061] von dort am 28.10.1944 ins Vernichtungslager Auschwitz.[1027].