Bertha Löwenthal, Baumann geb. Löwenthal wurde am 05.12.1894 in Hösbach geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hösbach, Nürnberg, Aschaffenburg, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Löwenthal Jettchen geb. Gernsheimer (26.05.1868–11.07.1918) und Löwenthal Wolf (09.05.1924).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Baumann Benno, die Ehe wurde am 28.10.1925 in Aschaffenburg geschlossen.
Ihre Kinder waren Baumann Werner (09.10.1926–1942) und Baumann Inge (25.09.1930–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Am 5. Dezember 1892 wurde Berta (Bertha) in Hösbach bei Aschaffenburg als zweites Kind des Metzgermeisters Wolf Löwenthal und seiner Frau Jettchen geboren. Sie hatte die ältere Schwester Bella und die beiden jüngeren Brüder Julius und Siegfried. Berta kam im April 1916 nach Aschaffenburg als Haushälterin zu der verwitweten Regina Kaufmann, bei der sie bis Mitte 1925 tätig war. Am 28. Oktober 1925 heiratete sie Benno Baumann aus Mittelsinn. Ihre Brüder Julius und Siegfried waren als Trauzeugen anwesend. Im März 1928 zogen sie in die Fabrikstraße 4 in Aschaffenburg. Sie bekamen zwei Kinder: Sohn Werner wurde am 9. Oktober 1926 und Tochter Inge am 25. September 1930 geboren. Bertas Mann Benno konnte im Februar 1940 allein in die USA emigrieren. Berta und ihre beiden Kinder wurden am 23. April 1942 über Würzburg nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. Ihre Nichte Ilse Katz, wohnhaft in den USA, bestätigte dies gegenüber Yad Vashem. Berta wurde am 31.07.1952 vom Amtsgericht Aschaffenburg mit dem Datum 31.12.1945 für tot erklärt. In Aschaffenburg befindet sich ein Stolperstein für sie.