Benno Baumann (1899)

Benno Baumann wurde am 18.02.1899 in Mittelsinn geboren und lebte in Mittelsinn, Nürnberg, Aschaffenburg, Genua, New York.

Seine Eltern waren Baumann Jakob (25.01.1873–03.06.1943) und Baumann Amalie geb. Levi (24.09.1874–22.11.1940).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Löwenthal, Baumann Bertha geb. Löwenthal, die Ehe wurde am 28.10.1925 in Aschaffenburg geschlossen.

Seine Kinder waren Baumann Werner (09.10.1926–1942) und Baumann Inge (25.09.1930–1942).

Weitere Angaben aus den Quellen: Der Lederhändler Benno Baumann wuchs als erstes von vier Kindern des Schuhmachers Jakob Baumannn und seiner Ehefrau Amalie in der unterfränkischen Gemeinde Mittelsinn, Landkreis Main-Spessart, auf. Von Januar 1935 bis März 1928 lebte er in Nürnberg. Auch nach der Eheschließung mit Bertha Löwenthal aus Hösbach in Aschaffenburg lebte er weiterhin dort und zog erst am 3. März 1928 mit seiner Ehefrau und dem am 9. Oktober 1926 geborenen Sohn Werner nach Aschaffenburg. Am 25. September 1930 wurde dort die Tochter Inge geboren. [1052] Trauzeugen der Eheschließung in Aschaffenburg waren die beiden Brüder der Braut Julius Löwenthal und Siegfried Löwenthal . [1073] Benno Baumann hatte am 1. Weltkrieg als Infanterist im 5. Bayerischen Infanterie-Regiment 11. Kompanie vom 13. Januar bis zum 24. Oktober 1918 an verschiedenen Schlachten und Stellungskämpfen teilgenommen. Am 30. April 1935 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. Er war außerdem Träger des Eisernen Kreuzes 2. Klasse. [1046] Benno Baumann konnte im Februar 1940 über Genua in die USA emigrieren. [1019] Seine Ehefrau und seine beiden Kinder wurden am 23. April 1942 von Würzburg ins Ghetto Krasniczyn deportiert und ermordet.[1052].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.