Jakob Baumann wurde am 25.01.1873 in Adelsberg (Gemeünden) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Adelsberg, Mittelsinn, Aschaffenburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Baumann Jette (18.07.1849–24.11.1930).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Baumann Amalie geb. Levi, die Ehe wurde am 21.10.1898 in Mittelsinn geschlossen.
Seine Kinder waren Löwenthal Rosa geb. Baumann (10.04.1902–1942), Baumann Reche (10.11.1907), Baumann Benno (18.02.1899) und Baumann Ludwig (29.11.1918).
Er starb am 03.06.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Jakob Baumann kam am 25. Januar 1873 in Adelsberg bei Gemünden als Sohn von Jette Baumann auf die Welt. Sein Vater ist unbekannt. Er wurde Schuhmacher und heiratete am 21. Oktober 1898 Amalia Levi. Das Paar lebte in Mittelsinn und hatte vier Kinder: Benno, geboren am 18. Februar 1899, Rosa, geboren am 10. April 1902, Reche, geboren am 10. November 1907, und Ludwig, geboren am 29. November 1918. Am 12. November 1938, direkt nach dem Novemberpogrom, flohen Jakob und seine Frau nach Aschaffenburg in die Badergasse 9 zu ihrer Tochter Rosa Löwenthal. Jakobs Sohn Benno konnte noch am 19. Februar 1940 in die USA emigrieren, wo bereits seine Geschwister Reche und Ludwig lebten. Am 22. November 1940 starb Jakob Baumanns Frau Amalia und wurde auf dem Altstadtfriedhof Aschaffenburg begraben. Kurz nach seinem Umzug in die Herstallstraße 32 wurde Jakob Baumann am 10. September 1942 über Würzburg in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er am 3. Juni 1943 starb. Bereits im April 1942 war seine Tochter Rosa Löwenthal mit ihrem Ehemann Julius und ihren beiden Söhnen über Würzburg in das Durchgangslager Krasniczyn im besetzten Polen deportiert und im Raum Lublin ermordet worden.