Johanna Bergmann wurde am 10.07.1917 in Fechenbach (Collenberg) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Fechenbach, Aschaffenburg, Stuttgart, Riga-Jungfernhof, KZ Stutthof, unbekannt (Holocaust), Bamberg, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Bergmann Max (27.11.1873–Juni 1942, 01.06.1942) und Bergmann Philippine geb. Hirsch (07.02.1872–15.05.1937).
Sie verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Johanna Bergmann wurde 1917 als Tochter von Max und Philipine Bergmann in Fechenbach geboren. Als junge Frau zog sie, vielleicht als Dienstmädchen, nach Bamberg, wo sie im Mai zum Zeitpunkt der Volkszählung 1939 wohnte. Im Herbst 1939 hielt sie sich für fünf Wochen in Aschaffenburg auf und zog dann wieder zurück nach Fechenbach zu ihrem verwitweten Vater. [1052][1078]. Die beiden verließen als letzte jüdische Bewohner das Dorf. Wohin sich Johanna Bergmann nun wandte, ist nicht bekannt. 1941 war sie jedenfalls in Stuttgart, von wo sie im Dezember zunächst nach Riga-Jungfernhof deportiert wurde. Sie überstand die Zwangsarbeit hier und in weiteren Lagern im Raum Riga, bevor sie im Oktober 1944 wieder Richtung Westen in das KZ Stutthof transportiert wurde. Dort starb sie zu einem unbekannten Zeitpunkt oder wurde auf einem der Todesmärsche ermordet. [1003][1064].