Max Bergmann wurde am 27.11.1873 in Fechenbach (Collenberg) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Fechenbach, Gelsenkirchen, Ghetto Riga. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Bergmann Philippine geb. Hirsch, die Ehe wurde am 06.02.1899 in Burgbernheim geschlossen.
Seine Kinder waren Rosendahl Meta geb. Bergmann (05.02.1907–1945), Bergmann Johanna (10.07.1917–unbekannt), Bergmann Siegfried (13.10.1912–09.06.1988), Bergmann Ludwig (18.04.1903), Bergmann Karola (25.12.1904) und Bergmann Moritz (31.03.1902–15.07.1942).
Er starb am Juni 1942, 01.06.1942 in Ghetto Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Transport Gelsenkirchen - Dortmund nach Riga, Abfahrtsdatum: 27.01.42, Deportierte: 1003. Der Teiltransport aus Gelsenkirchen, dem auch Max Bergmann angehörte [1003] verließ den dortigen Güterbahnhof am frühen Morgen des 27.1., nachdem die Menschen zuvor mehrere Tage in den in der Nähe gelegenen Hallen am Wildenbruchplatz konzentriert wurden. In der Gelsenkirchener Stadtchronik heißt es mit Eintrag vom 27.1.42: "In den städtischen Ausstellungshallen ist ein Juden-Sammeltransport zusammengestellt worden. Es handelt sich um 506 Juden aus dem Präsidialbezirk Recklinghausen, die heute nach den Ostgebieten evakuiert werden. Unter ihnen befinden sich 350 Personen aus Gelsenkirchen. Vorerst verbleiben in unserer Stadt noch 132 meist alte und kränkliche Juden." [StadtA Gelsenkirchen, Chronik der Stadt Gelsenkirchen, Bd. 14, 1942]. Offensichtlich kam es kurz vor der Abfahrt noch zu Änderungen bzw. Zurückstellungen. Zumindest ein Selbstmord ist bezeugt [A. Niewerth, Gelsenkirchener Juden im Nationalsozialismus, Essen 2002, S. 161]. Die Monatsstatistik der Reichsvereinigung verzeichnete im Januar 1942 für den Gestapobezirk Münster, zu dem Gelsenkirchen gehörte, schließlich 502 Deportierte [1064].