Otto Wolfsthal (1870 - 1942)

Otto Wolfsthal wurde am 23.06.1870 in Bamberg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aschaffenburg, Bamberg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Wolfsthal Leon (11.02.1830) und Wolfsthal Pauline geb. Dilsheimer (24.08.1845).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Wolfsthal Maria geb. Schrag, die Ehe wurde am 06.09.1900 in Heidelberg geschlossen.

Er starb am 08.09.1942 in Aschaffenburg.

Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Friedhof am Erbig, Aschaffenburg-Schweinheim".

Weitere Angaben aus den Quellen: War 1905 Zeuge der Eheschließung seines Bruders Max Wolfsthal mit Gretchen Dilsheimer.[1073] Von März 1913 bis April 1916 war sein Schwager Moritz Rothschild mit seiner Ehefrau Paula zu Besuch [1046]. Anfang September 1942 erhielten 42, meist ältere Aschaffenburger Juden den Deportationsbescheid. Am 9. September sollten sie nach Würzburg und einen Tag später in das Ghetto Theresienstadt abtransportiert werden. Zwei Tage vor der Deportation trafen sich Babette Dilsheimer, Ida Hamburger, Karolina Isaac, Max Levi und Emma Trier in der Wohnung des Ehepaars Maria und Otto Wolfsthal und vergifteten sich gemeinsam mit einer Überdosis Schlaftabletten. Auf dem jüdischen Friedhof am Erbig in Schweinheim, hoch über der Stadt, haben sie ihre letzte Ruhe gefunden. [1098] Die Stadt Aschaffenburg hat für diese Aschaffenburger Juden einen Gedenkstein errichtet.[1008].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.