Franziska Ackermann geb. Frank wurde am 22.09.1867 in Homberg (Ohm) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Homberg, Trappstadt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Ackermann Aaron.
Ihre Kinder waren Ackermann Max (10.08.1902–1942) und Ackermann Karl (28.11.1899).
Sie starb am 01.09.1943, 10.09.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Franziska Ackermann stammte aus der mittelhessischen Kleinstadt Homberg. Sie war, wohl ab den 1890er Jahren, mit dem Viehhändler Aaron Ackermann in der unterfränkischen Gemeinde Trappstadt, Kreis Rhön-Grabfeld verheiratet. Mutter des zeitweise in Würzburg tätigen Schneiders Karl Ackermann. NS-Regime: Die verwitwete Frau gehörte, der Volkszählung 1939 zufolge, mit ihrem Sohn Max zu den letzten in Trappstadt verbliebenen Juden; die Jüd. Gemeinde am Ort hatte sich schon 1937 aufgelöst. Ihr Sohn wurde am 25. April 1942 über Würzburg nach Krasniczyn deportiert; ihre Tochter (?) Klara von Bad Neustadt aus. Franziska Ackermann war ab Mai 1942 im "Jüd. Unterkunftsheim" in der Bibrastraße 6 in Würzburg untergebracht. Am 10. September 1942 wurde die fast 75jährige Frau nach Theresienstadt deportiert, wo sie nach einem Jahr ums Leben kam.