Max Ackermann (1902 - 1942)

Max Ackermann wurde am 10.08.1902 in Trappstadt geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Trappstadt, Raum Lublin, Krasniczyn. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Ackermann Aaron und Ackermann Franziska geb. Frank (22.09.1867–01.09.1943, 10.09.1943).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Max Ackermann wurde in Trappstadt am 10.08.1902 als Sohn von Aaron und Franziska Ackermann geboren. Er war wie sein Bruder Karl schwer hörbeschädigt und hatte in Trappstadt das Schusterhandwerk gelernt. Max und seine Mutter Franziska lebten bis zur Deportation in Trappstadt im Haus Nr. 39. Die beiden und Berta Oberbrunner waren die letzten Juden, die am 24. April aus Trappstadt deportiert wurden. Max Ackermann war verheiratet mit Babette Ackermann, geb. Rosenfelder. Sie heirateten am 29.7.1904 und besaßen einen kleinen Gemischtwarenladen. Nach dem Novemberpogrom wurde Max Ackermann am 17.10.1938 verhaftet und saß zunächst im Gefängnis Hofheim ein. Mit anderen Juden musste er Straßenarbeiten im Raum Hofheim verrichten, dabei wurden sie als „Kolonne Grünspan“ verspottet. Max Ackermann betrieb bis Mitte 1940 vergeblich seine Auswanderung nach Palästina. Es gelang ihm nicht, die dafür nötigen je 200 Dollar für sich und seine Frau aufzubringen. Sie wurden am 25.4.1942 von Würzburg aus nach Krasnystaw deportiert und wie alle anderen Personen dieses Transports bis spätestens 1942 im Raum Lublin ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.