Elise Adler geb. Ledermann wurde am 15.02.1872 in Oberlauringen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Oberlauringen, Schweinfurt, Ghetto Theresienstadt, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Ledermann Aron (11.07.1842–26.06.1908) und Ledermann Marianne geb. Krämpfer (03.08.1841–24.02.1930).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Adler Bernhard, die Ehe wurde am 12.07.1897 geschlossen.
Ihr Kind war Adler Max Martin (21.06.1898–22.09.1984).
Sie starb am 24.05.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Elise Adler stammte aus einer früh in Oberlauringen im Kreis Schweinfurt ansässigen Familie "Ledermann"; unter den beachtlich vielen 28 jüd. Matrikelstellen von 1817 findet sich auch die von "Aron David Ledermann (Federhandel)". [1023] Ihre Eltern Aaron und Marianne Ledermann [1005] zogen bald nach Elises Geburt nach Schweinfurt. Ihr Vater Aron Ledermann war seit 1873 in Schweinfurt Kultusdiener, Schächter und Verwalter der Armenkasse. Elise war hier ab etwa 1897 auch verheiratet mit dem Lehrer und Kantor Bernhard Adler; Mutter von Dr. Max Martin (*1898) und und Willy Adler (*05.12.1904 Schweinfurt). NS-Zeit: Elise und Bernhard Adler blieben nach der Emigration ihrer Söhne in Schweinfurt zurück. Sie mussten 1939 ihre langjährige Wohnung räumen und in "Judenhäuser" ziehen. Am 10.September 1942 wurden sie von Würzburg nach Theresienstadt deportiert. [1060] Elise Adler musste dort im Februar 1943 den Lagertod ihres Mannes erleben; sie selbst kam im Mai 1943 ums Leben. [1003] Ihr Sohn Dr. Max Martin Adler widmete seinen Eltern Gedenkblätter für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005] Quellen: -Stadtarchiv Schweinfurt, Meldedaten (Elisabeth Böhrer).