Siegfried Adler (1923 - 2004)

Siegfried Adler wurde am 01.06.1923 in Laudenbach bei Karlstadt geboren und lebte in Laudenbach bei Karlstadt, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Mönchengladbach, Frankfurt am Main, Raum Riga, Deutschland.

Seine Eltern waren Adler Else geb. Bergmann (17.06.1894–1941/1942) und Adler Manfred (27.05.1894–1941/1942).

Er starb am 00.00.2004 in Deutschland.

Weitere Angaben aus den Quellen: Siegfried Adler wurde 1923 als Sohn des Kaufmanns Manfred Adler und seiner Frau Else, geb. Bergmann, in Laudenbach geboren. Er besuchte die jüdische Volks- und Berufsschule in Würzburg. Danach machte er eine Schlosserausbildung in Frankfurt am Main. Am 27. November 1941 wurde er mit seiner Familie nach Riga-Jungfernhof deportiert und kam danach wahrscheinlich ins KZ Stutthof. Er überlebte und kehrte nach der Befreiung nach Laudenbach zurück, wo der ebenfalls Überlebende Fred Zeilberger einige Zeit bei ihm lebte. Das Familienanwesen musste vor dem Krieg verkauft werden, dennoch versuchte er am Ort eine neue Existenz aufzubauen und das Geschäft seines Vaters weiterzuführen. Siegfried Adler zog im Jahr 1949 von Laudenbach weg nach Mönchengladbach. weitere Quelle: Staatsarchiv Würzburg, LG Würzburg – Staatsanwaltschaft – 409.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.